Was kostet ein Studium?

Studieren kostet selbst dann, wenn man bescheiden lebt. Je nach Stadt, Hochschule und persönlichem Geldbedarf variieren die monatlichen Summen sogar erheblich. Unsere Beispielrechnung bietet aber einen groben Anhaltspunkt, wie viel man in etwa einplanen muss.

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Party, Feiern, Schlafen?

Jede Menge Partys, lange Ferien und schlafen bis in die Puppen – in den wenigsten Fällen sieht ein Studium so aus. Gegen das studentische Lotterleben spricht ein bedeutender Faktor: das Geld. Denn egal, ob man eher langsam studiert oder das Studium stramm durchzieht, beides will finanziert werden. Und das ist nicht gerade einfach, da studieren heute relativ teuer ist. Mit der 19. Sozialerhebung hat das Deutsche Studentenwerk eine Beispielrechnung aufgestellt:

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Ausgaben Insgesamt pro Monat in Euro*
Miete einschl. Nebenkosten 281
Ernährung 159
Kleidung 51
Lernmittel 33
Auto und/oder öffentlicheVerkehrsmittel 76
eigene Krankenver-sicherung, Arztkosten Medikamente 59
Kommunikation (Telefon, Internetu. a. m.) 35
Freizeit, Kultur und Sport 63
 
Summe 757

* Bezugsgruppe „Normalstudent“, arithm. Mittelwert (Quelle: 19. Sozialerhebung 2010)

Hinzu kommen noch die Gebühren fürs Studium. Da wäre zunächst der Sozialbeitrag – auch Semesterbeitrag genannt –, den die Unis erheben. Das Geld fließt unter anderem dem Studentenwerk zu, das damit zum Beispiel das Mensaessen oder die Studentenwohnheime fördert. Oft wird auch ein Semesterticket finanziert, mit dem Studenten öffentliche Verkehrsmittel umsonst nutzen können. Die Beitragshöhe variiert stark von Hochschule zu Hochschule. Einkalkulieren sollten Sie aber zwischen 100 und 250 Euro pro Semester. Zusätzlich gibt es in einigen Bundesländern die allgemeinen Studiengebühren von meistens 500 Euro pro Semester. In der Summe ist das eine Menge Geld, die Studenten monatlich aufbringen müssen. Die gute Nachricht: Es gibt allerlei Möglichkeiten zum Sparen.

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Ein paar Tipps:

  • Ziehe ins Studentenwohnheim. Dort lebt es sich am Günstigsten. Eine etwas teurere Alternative ist ein WG-Zimmer.
  • Iss in der Mensa, denn billiger kommt man kaum an eine warme Mahlzeit.
  • Nutze das Semesterticket und schaffe das eigene Auto ab. Besonders in größeren Uni-Städten braucht man es sowieso meist nicht. Dort komm man mit Bus, Bahn und Fahrrad gut zur Uni und wieder zurück.
  • Studiere in den neuen Bundesländern. Dort sind in der Regel die Lebenserhaltungskosten wie Miete oder Kleidung etwas günstiger.
  • Frage nach Studentenermäßigungen. Einige Firmen und Institutionen gewähren bei Vorlage der Immatrikulationsbescheinigung Rabatte.
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