Trend mit Zukunft: Kitchen Gardening

Leuchtend rote Erdbeeren, frischer Salat und aromatische Kräuter: Auch wer keinen Garten sein Eigen nennen darf, muss darauf nicht verzichten. Viele Obst- und Gemüsesorten lassen sich in geeigneten Kübeln problemlos auf dem Balkon oder einer kleinen Terrasse anbauen. Statt nach Arbeit oder Vorlesung noch in den Supermarkt zu hetzen und auf die Schnelle einen alten Salat und ein paar welke Tomaten zu ergattern, kann man zu hause genüsslich ernten: Salat, Kräuter und essbare Blüten sehen nicht nur auf dem Teller gut aus, sondern vertragen sich auch auf dem Balkonkasten hervorragend. Sonnengereifte Tomaten runden die Mahlzeit ab. Und in der kalten Jahreszeit gibt es immerhin noch jede Menge Kräuter von der Fensterbank und frisch gezogene Sprossen.

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Der Garten auf der Fensterbank

Frische Kräuter liefern im Winter jede Menge Vitamine und geben vielen Gerichten genau das richtige Aroma. Auf einer hellen Fensterbank wachsen Basilikum, Schnittlauch, Petersilie, Majoran, Rosmarin und Thymian. Kresse kann regelmäßig neu ausgesät werden: Es genügt, zwei Lagen Küchenpapier auf einem sehr flachen, ebenen Teller auszulegen. Darauf werden die Kressesamen verteilt. Da diese Schleim bilden, müssen sie täglich ein- bis zweimal gewässert werden. Nach etwa einer Woche können die Keimlinge geerntet werden. Die Kressesamen enthalten viel Vitamin C, Carotinoide, Kalium, Kalzium, Eisen und ätherische Senföle, die eine antimikrobielle Wirkung haben. Auch andere Sprossen sind prall voll mit Mineralien und Vitaminen. In einem Keimapparat kann man gleich mehrere Sorten gleichzeitig ziehen. Der Gehalt an B-Vitaminen steigt bei Weizenkeimlingen während der Sprießzeit um das Mehrfache an, ebenso der Gehalt an Vitamin E. Weizenkeimlinge müssen einmal täglich gewässert werden. Die kleinen pelzigen Würzelchen dürfen nicht mit Schimmel verwechselt werden. Nach etwa drei Tagen werden die Weizenkeime abschließend gespült und über den Salat gestreut. Sie haben einen angenehm nussigen Geschmack. Zum Keimen sind auch andere Getreidearten geeignet, außerdem Mungbohnen, Linsen, Alfalfa, Radieschen, Rucola und Sonnenblumenkerne.

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Der Balkon- oder Terrassengarten

Auch wenn Frühling und Sommer noch in weiter Ferne liegen, die Vorfreude auf den eigenen, kleinen Garten beginnt schon jetzt. Soll es lieber ein Duftgarten voller aromatischer Kräuter sein, ein kleiner Gemüsegarten mit Tomaten, Paprika und Gurken oder werden ausgefallene Gemüsearten wie Mangold, Aubergine und Grünkohl bevorzugt? Möchte man Orangen und Zitronen ernten oder vielleicht Erdbeeren? Und als echter Teetrinker bevorzugt man eventuell Teekräuter wie Zitronenmelisse, Pfefferminze, Kamille oder Drachenkopf. Alles ist möglich! Und ab März kann es dann schon richtig losgehen: Tomaten und Paprika werden in Torftöpfchen auf der Fensterbank ausgesät, die Samen müssen feucht gehalten werden. Viele Gemüsepflanzen können später auch direkt auf dem Balkon gesät werden. Man kann natürlich auch junge Pflanzen kaufen, viele Zwergformen sind besonders gut für den Balkon geeignet wie Buschtomaten, kleinfruchtige Auberginenarten oder Hänge-Erdbeeren. Letztere gedeihen auch sehr gut in Blumenampeln. Wer gerne asiatisch isst, sollte auf jeden Fall an Koriander, glatte Petersilie, Schnittknoblauch, Thai- oder Zitronenbasilikum und Currykraut denken. Wenn nur wenig Platz vorhanden ist, setzt man um die Tomatenpflanze, die einen eher großen Topf benötigt, Salat oder Erdbeeren. Für jeden Balkon gibt es eine individuelle Lösung!

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