Schwanger im Job – was jetzt zu beachten ist.

Zwar beginnt der Mutterschutz erst sechs Wochen vor der Geburt, doch bestimmte gesetzliche Regelungen und Schutzvorschriften, die der Arbeitgeber einhalten muss, greifen schon vorher.

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Was jetzt tabu ist

Schwere körperliche Arbeiten, der Umgang mit gefährlichen Stoffen und Akkordarbeit beispielsweise sind für Schwangere schon jetzt tabu. Zwar ehrt es dich, wenn du trotz Schwangerschaft weiterhin vollen Einsatz zeigen möchtest. Doch das Wohlbefinden deines Babys geht jetzt vor.

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Keine Angst vor Kündigung

Keine Angst, dass dir wegen deiner Schwangerschaft gekündigt wird: Für Arbeitgeber besteht vom Beginn der Schwangerschaft an bis vier Monate nach der Entbindung ein Kündigungsverbot. Dies gilt auch während der Probezeit. Ausnahmen sind nur im Fall einer Insolvenz oder einer Betriebsstilllegung möglich. Diese Regelungen gelten übrigens auch für eine Schwangerschaft während der Ausbildung. Die Ausbildungszeit kann unter bestimmten Voraussetzungen sogar verlängert werden, wenn infolge häufiger Fehlzeiten eine geregelte Ausbildung nicht möglich ist. Bei Zeitverträgen kann es natürlich passieren, dass ein Vertrag nicht verlängert wird, wenn der Arbeitgeber von der Schwangerschaft erfährt. Hat man einen körperlich nicht besonders anstrengenden Job und steht in Kürze wieder eine Vertragsverlängerung an, kann man die Mitteilung an den Arbeitgeber natürlich um ein paar Wochen verzögern, um den Anschlussvertrag nicht zu gefährden. Wenn du Zweifel hast: Die Sicherheit des Ungeborenen sollte vorgehen.

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Umgang mit Kollegen

Nachdem du deinem Arbeitgeber offiziell die Mitteilung gemacht hast, dass du ein Kind erwartest, darfst du es auch den Kollegen sagen. Die werden sich natürlich mit dir freuen, obwohl sie dir vielleicht nu die eine oder andere Tätigkeit abnehmen müssen. Vielleicht wird man dir den einen oder anderen guten Rat geben – entscheide selbst, wie du damit umgehst. Es ist völlig in Ordnung, wenn du deine Schwangerschaft nicht als Gesprächsthema zulassen möchtest – sag es einfach allen. Natürlich kann es auch die Miesepeter und Miesepetras geben, die dir ungefragt alle möglichen Horrorstorys über Schwangerschaft und Geburt auftischen. Sage denen unmissverständlich, dass sie ihre dummen Geschichten für sich behalten sollen und gehe ihnen dann konsequent aus dem Weg.

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