Mit Selbstmarketing zu mehr Erfolg - Warum ist Marketing für dich als Bewerber so wichtig?

Du kennst den Begriff Selbstmarketing schon seit Jahren. Du betreibst es seit deiner Kindheit, nur hast du es dir vielleicht noch nie so bewusst gemacht und insbesondere noch nie so genannt: Aber du arbeitest seit deiner Kindheit an deinem Selbstmarketing.

Du suchst die Aufmerksamkeit deiner Eltern, indem du dich überzeugend in Szene setzt, um ein Ziel zu erreichen: Zuwendung, Geschenke, Interesse. Die Selbstvermarktung hängt ganz eng mit der Selbstdarstellung zusammen. Letztlich werben Menschen ständig – um andere, für sich selbst, um etwas zu erreichen oder zu bekommen. Und das nicht nur bei bekannten Casting-Shows im TV – insbesondere der Bewerbungsprozess ist ein einziges großes Casting.

Dieses Werben ist auch zentral beim „Be-Werben“. Du sollst einen potenziellen Arbeitgeber für dich, deine Fähigkeiten und deine Persönlichkeit begeistern. Daher ist der Aspekt des Vermarktens deiner Selbst so wichtig: Es beginnt schon mit der richtigen Auswahl der Stelle, denn nur dann kannst du auch die nötige Begeisterung für die Arbeit zeigen. Dann sollten deine Unterlagen vom Anschreiben über den Lebenslauf bis hin zu Arbeitsproben, Zeugnissen zeigen, dass du im Idealfall „für die Stelle brennst“. Nur so "zündet" dann auch dein Ansprechpartner, der dich einstellen soll. Dazu gehört überzeugend die eigenen Stärken und Vorteile für das Wunschunternehmen herauszustellen.

Die beste Grundlage für eine erfolgreiche Be-Werbung ist also die Reflexion der eigenen Fähigkeiten, die von besonderem Nutzen für den Arbeitsplatzanbieter sind. Und dies gilt es wie bei allen Vorhaben gezielt vorher zu recherchieren, herauszufinden. Du bist auf dem heutigen Arbeitsmarkt nach einem modernen Verständnis nicht mehr klassischer Arbeitnehmer auf der Suche nach einem klassischen Arbeitgeber, sondern Unternehmer - ein modernes Ein-Personen-Dienstleistungsunternehmen. Lerne daher, unternehmerisch zu denken und zu handeln. Dein Kunde ist dein potenzieller Chef, selbst wenn du erst einmal „nur“ eine Ausbildung machst.

Damit es mit deinem Selbstmarketing und dem Wunschjob klappt, beachte unsere Checkliste:

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Die drei Prinzipien des Selbst-Marketing für dich als Azubi bzw. Berufseinsteiger

1. Konzentriere dich auf das, was du am besten kannst, gerne machst und das auch noch für einen anderen, eben für deinen "Kunden" - den Wunsch-Arbeitgeber, von hohem Nutzen ist.

Beispielsweise kann kein Sportler gleichzeitig Spitzenleistungen im Tennisspielen, Schwimmen, Ski- und Radfahren erbringen. Und genauso verhält es sich auch in beruflicher Hinsicht. Die so genannte eierlegende Wollmilchsau ist ein Fabelwesen. Wenn du dich in deinen Vorhaben und Leistungen verzettelst, bleibst du in deinen Ergebnissen lediglich durchschnittlich.

2. Finde den richtigen, den wichtigsten bzw. wirkungsvollsten Ansatz-Punkt heraus, dann lösen sich die Probleme fast wie von selbst.

Du erinnerst dich an das höchst ungleiche Kampfpaar David und Goliath?! Wie hat der kleine David den um vieles stärkeren Riesen Goliath besiegt? Durch den Einsatz einer Steinschleuder konzentrierte David seine ganzen Kräfte und zielte auf die Stirn seines Gegners. Es kommt also auf die entscheidende Stelle an, wo du anpacken solltest. Danach folgt die Wahl der Mittel. Beispielsweise sollte dein Selbstmarketing in einem kreativen Beruf auch tatsächlich kreativ sein: in Agenturen kommt ein kurzes, prägnantes Bewerbungsvideo gut an. Lass deine Fantasie spielen, denn die willst du ja „verkaufen“.

3. Erkenne und bediene einen Engpass bzw. eine Marktlücke.

Du musst einfach wissen, „wem wo was fehlt“. Vielleicht liegt der wichtigste Schlüssel zum beruflichen Erfolg in der richtigen Idee bzw. Entscheidung oder Erkenntnis: hier, bei einem speziellen Arbeitgeber, wird etwas dringend gebraucht und genau das kannst du anbieten, genau auf diesem Sektor bist du wirklich gut.

An einem Beispiel verdeutlicht: Das Wachsen und Gedeihen einer Pflanze hängt ganz wesentlich von vier Bedingungen ab: Wasser, Luft, Nahrung und Licht braucht sie, um zu Wachstumserfolgen zu gelangen. Bei einem heißen Sommer ohne Regen erkennt jeder den wichtigsten Engpass. Wer jetzt Wasser anbieten kann, wer dieses Mangelprodukt liefert, wird sich einer großen Nachfrage erfreuen. Vielleicht lässt sich eines deiner Hobbies bei deinem Selbstmarketing positiv einsetzen: Teamfähigkeit ist so ein Stichwort, die du beim Sport, in Gruppenarbeit oder in einem Chor, Orchester gelernt hast. Solche Kompetenzen sind auf dem Arbeitsmarkt immer ein Plus.

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„Goldene Regel“

Wenn du den richtigen "Lösungs-Schlüssel" für ein Problem deiner Zielgruppe (also Arbeitgeber, Kunde, Projektpartner) hast, wird - je besser dein Schlüssel passt und je brennender das Problem deiner Zielgruppe ist - dein beruflicher Marktwert steigen.

Nicht der Job, der dir das meiste Geld bringt, ist der richtige, sondern der, der zu dir passt und in dem du mit deinen Fähigkeiten einen Arbeitsplatzanbieter überzeugst. Dafür legst du mit der ständigen Arbeit an deinem Selbstmarketing eine wichtige Grundlage für deinen Erfolg.

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Buchtipp:

Selbstmarketing - So werden deine Stärken zum Wettbewerbsvorteil

vom Büro für Berufsstrategie Hesse/Schrader
erschienen 2010 / 19 Seiten
Dateiformat: PDF-Dokument

Arbeitgeber wünschen sich stets nur die besten Mitarbeiter. Arbeitnehmer, die sich deshalb an den zeitlosen Erfolgsfaktoren Kompetenz, Leistungsmotivation und Persönlichkeit orientieren, sind ohne Zweifel bereits auf dem richtigen Weg. Jedoch, bei der Profilierung als eigene Marke geht es noch um viel mehr: Ein erfolgreiches Selbstmarketing-Konzept berücksichtigt Ihre beruflichen Kompetenzen und hilft, diese bei der richtigen Zielgruppe – also aktuellen und zukünftigen Arbeitgebern – eindrucksvoll bekannt zu machen.

In diesem Ratgeber ließt du, wie du, aufbauend auf einer fundierten Profilanalyse, deine Stärken erkennst und an die Bedürfnisse des Marktes bzw. der Arbeitgeber anpassen kannst und mit einer passenden Strategie ein möglichst positives Image von sich aufbaust.

Inhalte:

  • Worin bist du im Job besonders gut?
  • Was unterscheidet dich von deinen beruflichen Wettbewerbern?
  • Warum ist dein berufliches Profil für bestimmte Arbeitsaufgaben besonders gut geeignet?
  • Wie kannst du Arbeitgebern verständlich machen, dass genau du die richtige Fachkraft für die Firma bist?

Downloadmöglichkeit: Selbstmarketing - So werden deine Stärken zum Wettbewerbsvorteil!

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In Kooperation mit Hesse/Schrader – Büro für Berufsstrategie www.der-eignungstest.de

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