Jobben im Studium und Sozialversicherung

Wer im Studium einer Beschäftigung nachgeht, kann je nach Einkommenshöhe sozialversicherungspflichtig werden und muss dann Beiträge zur Kranken- und Rentenversicherung zahlen. Familienversicherte Studierende, die regelmäßig mehr als 385 € (bei einem Minijob 450 €) im Monat verdienen (diese Grenze darf innerhalb von 12 Monaten zweimal unvorhergesehen überschritten werden), müssen eine eigene studentische Krankenversicherung abschließen.

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Krankenversicherung: Das Studium muss vorgehen

Die Versicherungspflicht berücksichtigt, ob deine Zeit und Arbeitskraft überwiegend durch dein Studium in Anspruch genommen werden. Beitragsfrei in der Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung ist man als Student in der Regel dann, wenn folgende Voraussetzungen vorliegen:

  • du arbeitest ausschließlich in den Semesterferien,
  • du arbeitest in einem auf höchstens zwei Monate oder 50 Arbeitstage im Jahr befristeten Arbeitsverhältnis (unabhängig von der Stundenzahl und von der Höhe des Entgeltes),
  • du hast eine Arbeitszeit von bis zu 20 Stunden wöchentlich im Semester (lediglich in der vorlesungsfreien Zeit sind mehr als 20 Stunden möglich),
  • du hast zwar eine Arbeitszeit von mehr als 20 Stunden pro Woche, die sich aber nach den Anforderungen deines Studiums richtet und an Wochenenden oder in den Abendstunden stattfindet.

Mehrere kurzfristige Beschäftigungen werden auf ein Kalenderjahr addiert – bei Überschreiten der Zeitgrenze wirst du versicherungspflichtig.

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Rentenversicherung: Grenzen beachten

Wenn dein Beschäftigungsverhältnis im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung stattfindet, bist du (Achtung: evtl. nur auf Antrag) versicherungsfrei. Als geringfügige Beschäftigungen gelten:

  1. geringfügig entlohnte Beschäftigungen (maximal 450 €/Monat)
  2. kurzzeitige Beschäftigungen (weniger als 50 Arbeitstage bzw. 2 Monate/Jahr)

Übersteigen die Arbeitsentgelte aus mehreren Beschäftigungen den Betrag von insgesamt 450 €/Monat nicht, bleiben diese versicherungsfrei. Oberhalb der Geringfügigkeitsgrenze von 450 €/Monat gibt es bis 850 € eine Gleitzone. Hier fallen Versicherungsbeiträge an, die sich mit dem Einkommen erhöhen. Positiver Nebenaspekt einer Zahlung von Beiträgen in die Rentenversicherung: Du erwirbst bereits in jungen Jahren Ansprüche für eine spätere Rentenzahlung. Ob das sinnvoll ist oder nicht, muss jeder selbst entscheiden.

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