Fremd in der Ferne: Umzug in eine neue Stadt

Alles ist neu! So geht es jedem nach dem Umzug in eine neue Stadt. Unser Tipp, damit ihr nicht lange fremd bleibt: Geht raus, sprecht Leute an und trefft euch mit Kommilitonen oder Arbeitskollegen.

Das Einkaufszentrum, die Joggingstrecke und der Bäcker an der Ecke: alles ist neu. Fremd sind selbst das Zimmer, in dem man jeden Morgen die Augen aufschlägt und der Tisch, an dem man sein Müsli isst. Aber nicht allzu lange. Irgendwann stellt man überrascht fest, dass das ehemals Fremde zum Vertrauten geworden ist – und die Stadt, in der man zuvor gewohnt hat, sich entfremdet hat. Aber wie kommt man möglichst schnell nach einem Umzug in eine andere Stadt an diesen Punkt? Erzwingen lässt sich nichts. Aber man kann sich Mühe geben. Zunächst einmal gilt: Fahrt nicht jedes Wochenende zurück zu Mutti. Denn kennenlernen kann man eine Stadt nur, wenn man sie sich anschaut. Geht spazieren, fahrt Fahrrad oder schlendert am Wochenende durch die Einkaufspassagen. So lange bis sich die Punkte, die ihr kennt, zu einem dichten Netz über das Stadtgebiet verbinden.

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„Hallo, ich bin der neue Nachbar!"

Alleine die Umgebung zu erkunden ist langweilig? Wie wäre es denn, einfach mal die alten Freunde aus der Heimat einzuladen? Zusammen entdeckt man mehr und vielleicht ergeben sich bei eurer Sightseeingtour sogar neue Kontakte. Außerdem hat das den netten Nebeneffekt, dass nebenbei die alten Freundschaften gepflegt werden. Die nur wegen eines Umzugs aufzugeben, ist nämlich ziemlich schade. Manchmal mimen auch Nachbarn oder WG-Mitbewohner den freundlichen Touristenführer. Stellt euch deshalb beim Einzug vor. So entwickelt sich leicht ein Gespräch und mit ein bisschen Glück wird sogar mehr daraus. Aber nicht jeder neue Kontakt am neuen Wohnort muss zwangsläufig in eine dicke Freundschaft münden. Besonders am Anfang sind viele Bekanntschaften wesentlich nützlicher als ein fester Freund oder eine Freundin. Die eine nimmt einen vielleicht zur Aquafitness mit, der andere zum Fotostammtisch, die nächste mit zu einer Party. Dort ergeben sich wieder neue Kontakte, die sich wie beim Schneeballeffekt immer weiter ausbreiten.

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Hobbys sind die beste Kontaktbörse

Du wohnst aber in einem Einzimmerapartment mit Rentnern ringsum? Dann lassen sich gleichaltrige Leute über die Hobbys finden. Falls dein Hobby das Lesen ist und dir der Sinn nicht nach einem Buchclub steht, wäre jetzt der perfekte Zeitpunkt, um ein neues Hobby auszuprobieren. Vielleicht wolltest du schon immer Reiten lernen, Tennis spielen oder Klettern? Dann los! Fast ebenso gut wie ein Hobby funktioniert zum Netzwerken ein ehrenamtliches Engagement oder die Mitarbeit im Stundenwerk, falls du studierst. Wenn das auch nichts für dich ist, bleibt dir noch der Weg übers Internet. Über soziale Netzwerke kommt man schnell in Kontakt. Suche einfach nach Gruppen in deinem neuen Wohnort. Auch Stadtportale eigenen sich, um Leute für Unternehmungen wie Wanderungen oder einen Kneipenabend aufzuspüren. Wichtig ist aber, nicht im virtuellen Leben festzuhängen, sondern das Internet tatsächlich nur als Sprungbrett in die echte Welt zu nutzen.

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Gebt dem Schicksal eine Chance

Wer das bunte Treiben um sich herum mag, kann sich auch direkt in ein Café oder im Sommer auf die Wiese am See setzen und übers Smartphone die Kontaktmöglichkeiten recherchieren. Wie der Zufall will, stolpert vielleicht direkt dort dein zukünftiger bester Freund über deine Füße. Denn Freundschaften lassen sich nicht erzwingen, sondern ergeben sich. Das einzige was man tun muss – und das nicht nur nach einem Umzug in eine neue Stadt – ist vor die Haustür zu gehen und dem Schicksal eine Chance zu geben.

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