Effektive Jobsuche im Internet - So findest du dich im Dschungel der Online-Stellenforen zurecht

In Kooperation mit Hesse/Schrader – Büro für Berufsstrategie www.berufsstrategie.de

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Grundlage für deine erfolgreiche Jobsuche im Netz ist eine gründliche Recherche. Lege dir deshalb ein paar zielführende Fragen parat: Habe ich eine bestimmte Branche, die mich interessiert oder mehrere? Gibt es eine oder mehrere Wunschfirmen? Welche Ausbildungsangebote haben die Unternehmen? Gibt es Ansprechpartner auf der Webseite? Welche Anforderungen stellt eine ausgeschriebene Stelle an mich, wie viele Punkte erfülle ich?

Das sind ein paar Vorschläge für dich, denk dir weitere Fragen aus, die relevant sein könnten und versuche die wichtigsten vorab zu beantworten. Bei deiner Recherche kommst du so effizienter voran: Wer den Mausklick nicht ehrt, ist den Job nicht wert. Denn wenn du als Bewerber das Internet als Rechercheinstrument von der Liste streichst, verspielst du vielleicht die Chance auf einen neuen Job. Denn neben den firmeneigenen und kommerziellen Stellenbörsen, bietet das Internet auch die Möglichkeit passende Unternehmen und Ansprechpartner für eine Initiativbewerbung zu recherchieren. Die Zeitungen bieten den Unternehmen inzwischen meist neben der Print-Anzeige auch die Möglichkeit an, ihre Stellenanzeigen auch online auf den Internet-Plattformen zu veröffentlichen. Mit etwas Zeitverzögerung findest du also auch diese Stellenangebote kostenfrei im Netz.

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Die Stellenmärkte

Wichtig ist für dich zu beachten, dass inzwischen nahezu alle Unternehmen ihre eigenen Stellenmärkte unterhalten. Du kannst dich von der Homepage aus zu den Seiten klicken, auf denen das Unternehmen bekannt gibt, welche Stellen zu besetzen sind. Diese sind meist auch aktuell. Sollte ein Angebot bereits mehr als vier Wochen auf der Seite stehen, dann ruf bei der Personalabteilung an, um dich über die Aktualität zu vergewissern. Nichts ist ärgerlicher, als eine gute Bewerbung für eine bereits besetzte Stelle zu schicken.

Unter mehreren hundert Internetadressen veröffentlichen kommerzielle Anbieter Stellenangebote. Meist zahlen Arbeitgeber einen gewissen Betrag, um ihr Angebot dort zu präsentieren. Als Bewerber kannst du auf diesen virtuellen Arbeitsmärkten ein für dich passendes Angebot suchen. Wenn du zum Beispiel in der Job-Datenbank www.jobpilot.de die Begriffe „Marketing/Werbung“ und „Hamburg“ eingibst, werden dir im Durchschnitt bis zu 500 Angebote präsentiert. Auch hier gelangst du oft durch Anklicken bestimmter Felder direkt auf die Seiten der jeweiligen Firmen. Viele dieser Jobbörsen bieten den Bewerbern gegen eine Gebühr an, ihre Lebensläufe aufzunehmen, so dass auch die Arbeitgeber in Ruhe die Profile der einzelnen Bewerber studieren können.

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Die Stellenbörsen

Sie lenken die Anzeigenflut sozusagen in ein übersichtliches Kanalsystem und bieten dir in den meisten Fällen eine klar strukturierte Seite, in der du über eine eigene Suchmaske und über eine Stichwort-Funktion schnell und unkompliziert von der Suchmaschine der Stellenbörse, die für dich geeigneten Stellen geliefert bekommst. Dabei kannst du gleichzeitig nach Branchen, Regionen, Art der Stelle und Hierarchiewünschen, mit oder ohne Führungsposition suchen. Ebenso unkompliziert kannst du so auch nach Jobs aus dem Ausland „fahnden".

Viele Stellenbörsen liefern mittlerweile noch erweiterte Dienstleistungen, die über die eigentliche Funktion des Vermittelns zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer hinausgehen. In Kooperation mit Experten (wie beispielsweise auch dem Büro für Berufsstrategie) liefert die Stellenbörse ihren Besuchern Wissenswertes rund um die Bewerbung – so zu den Themen “Berufswahl", “Lebenslauf", “perfektes Anschreiben", “Vorstellungsgespräch" etc. In einer Art Pool werden komplette Bewerberprofile gespeichert, auf die potenzielle Arbeitgeber jederzeit Zugriff haben. Sie können sich dann über die Stellenbörse mit dir als Bewerber in Verbindung setzen. Du erhältst in meist einwöchigen Newsletter-Mails Stellenangebote zugeschickt, die auf dein Profil passen. Konkrete Angebote werden natürlich sofort vermittelt.

Die Bewerberprofile in einer Stellenbörse sind verschlüsselt und nur durch ein Passwort einzusehen. Änderungen kannst du so schnell und unproblematisch vornehmen. Diese Möglichkeit solltest du als Bewerber dringend nutzen, um mit deiner Bewerbung immer auf dem neuesten Stand zu sein. Alle positiven Veränderungen in deiner beruflichen Vita (wie zum Beispiel der Erwerb eines Weiterbildungszertifikats) erhöhen schließlich deine Chancen.

Die Aufmachung der Stellenanzeigen ist unterschiedlich. So gibt es Stellenbörsen, die lediglich die Printversion einer Anzeige ins Netz setzen. Andere Stellenbörsen übertragen die Daten und Wünsche der Arbeitgeber in ihr eigenes Layout. Sehr wichtig ist der Button “Hier online bewerben" oder ähnliches. Ein Bewerber wird auf diese Weise direkt auf ein Onlineformular geleitet, mit dessen Hilfe er sich unmittelbar – sozusagen von der Stellenanzeige weg – auf eine interessante Stelle bewerben kann.

Um die Dienstleistungen der Online-Stellenbörsen nutzen zu können, musst du dich meist erst einmal registrieren. Nachdem du wahlweise deinen Namen oder deine ganze Adresse samt Telefonnummer und E-Mail-Adresse angegeben hast, erhältst du in vielen Fällen ein Passwort oder eine Registrierungsnummer. Einen Überblick über die Links zu den wichtigsten Stellenbörsen und zu den Stellenbörsen-Suchmaschinen findest du auch unter:

Nachdem es allerdings auch eine fast unübersehbare Zahl an Stellenbörsen gibt (Experten schätzen aktuell mehr als 500!), gibt es so genannte Meta-Suchmaschinen – Suchmaschinen, die jene für den Bewerber interessantesten Suchmaschinen aus dem Internet filtert. Dazu gehören zum Beispiel:

Neben diesen großen Stellenbörsen haben sich allerdings auch viele Stellenbörsen etabliert, die ausschließlich branchenbezogen arbeiten. Spezielle Links für Auszubildende, für Berufsstarter und –erfahrene in Berufen wie Ingenieure, Berater, Führungskräfte und Akademiker, Gastronomie und Hotelfach, Handel, medizinische Berufe, für den ökologischen Bereich und andere findest du auch unter www.berufsstrategie.de. Darüber hinaus gibt es Stellenbörsen für alle, die sich für Nebenjobs interessieren. Praktika oder zeitlich befristete Stellen bzw. Zeitarbeitsjobs lassen sich ebenfalls im Internet finden (zum Beispiel bei www.manpower.de). Auch Menschen mit Behinderungen können jetzt auf eine auf ihre Belange zugeschnittene Suchmaschine zurückgreifen. Selbst in diesem branchenbezogenen Bereich gibt es eine verblüffend detaillierte Meta-Suchmaschine – die der Arbeitsagentur (www.arbeitsagentur.de). Hier gibt es für alle Branchen von A bis Z Links zu den entsprechenden Stellenbörsen.

Durch unseren kleinen Kompass im Dschungel der Jobportale im Internet hast du jetzt einen guten Überblick, worauf es ankommt bei der effektiven Stellensuche online und auf welchen Seiten du erfolgreich recherchieren kannst. Viel Erfolg!

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von (von Jürgen Hesse, Hans Christian Schrader)

Auch für Schulabgänger gilt: Ohne überzeugende schriftliche Bewerbung keine Einladung zum Vorstellungsgespräch für die Ausbildung. Hesse/Schrader präsentieren und kommentieren die Bewerbung erfolgreicher Kandidaten, die sich in den verschiedensten Bereichen und mit unterschiedlichen Qualifikationen um eine Ausbildung beworben haben.

Inhalte:

  • Lebenslauf
  • Anschreiben
  • Foto
  • Anlagen wie die Dritte Seite
  • Selbstpräsentation bei Initiativbewerbungen
  • E-Mail- und Online-Bewerbungen

Erschienen:

  • 2011 bei Stark Verlag/Hallbergmoos
  • 108 Seiten
  • Broschiert
  • mit CD-Rom (Windows)
  • ISBN: 3866683545
  • EAN: 9783866683549
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