Die Welt spricht englisch. Und Du?

Das Telefon klingelt, hoffentlich ist es nicht der Geschäftspartner aus den USA! Jeder drückt sich, wo er nur kann, und hofft, dass ein Kollege als erster den Hörer ab- und das Gespräch annimmt. Muss das eigentlich so sein? Schließlich waren die Schulnoten in Englisch gar nicht schlecht und bei der Bewerbung hatte man die Frage nach fließendem Englisch ohne schlechtes Gewissen mit "Ja" beantwortet. Oft sind nicht einmal die fehlenden Sprachkenntnisse das Hauptproblem, sondern der Mut zum Sprechen. Am besten arbeitet man an beidem.

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Sprachkenntnisse verbessern

Wer weg möchte vom "Go-get-give-style" und sich gern differenziert ausdrückt, sollte schon etwas dafür tun. Es muss nicht gleich der teure Sprachkurs sein. Es geht auch mit ganz alltäglichen Mitteln:

  • Ein inhaltlich bekanntes Buch nochmals lesen – aber auf Englisch: Weil die Handlung nicht mehr neu ist, rücken Wörter und Redewendungen mehr in den Mittelpunkt der Wahrnehmung.
  • Lieblingsfilm oder Serie auf DVD im Originalton und mit englischen Untertiteln ansehen: Gleichzeitiges Hören und Sehen verbessert die Merkfähigkeit für neue Vokabeln. Außerdem prägt sich die Sprachmelodie ein, was beim Führen eines Telefonats sehr hilfreich ist.
  • Englische Nachrichtensender im Fernsehen oder englische Radiosender einschalten: Wer englische Muttersprachler im Originaltempo versteht, hat gute Karten beim nächsten Geschäftstelefonat. Das benutzte Vokabular befähigt außerdem zur Teilnahme an Diskussionen zu aktuellen Themen.
  • Verstärkt einen Blick ins CD-Booklet werfen und den Liedtext mitverfolgen oder noch besser mitsingen: Der erste Schritt zum häufigerem Fremdsprachgebrauch ist getan.
  • Im Internet auch mal an einem englischen Forum beteiligen: Bietet die Möglichkeit zu spontanen Formulierungen.
  • Neu gelernte Vokabeln und Redewendungen z. B. am Badezimmerspiegel oder in der Küche anbringen: Hier kann man sich so ganz nebenbei eine Menge einprägen.
  • Für geschäftliche Korrespondenzen gezielt Formulierungen heraussuchen und einen Probebrief schreiben: So geht es im Ernstfall am Arbeitsplatz schneller.
  • Wer doch in einen Sprachkurs investieren will, sollte vorher die Angebote genau prüfen: Wird wirklich Business-Englisch und das Verhandeln mit Geschäftspartnern vermittelt oder lernt man, einzukaufen oder Gedichte zu interpretieren?
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Sich selbst überwinden

Statt sich mit seinen Sprachkenntnissen zu verstecken, sollte man nach Situationen Ausschau halten, in denen Englischsprechen geübt werden kann. Denn je häufiger man gefordert ist, desto selbstverständlicher wird das Ganze. Wer nicht ins Ausland fahren kann oder möchte, findet Muttersprachler auch hier: Besonders Städte sind voll von englischsprachigen Touristen, die sich vielleicht freuen, wenn sie in ihrer Sprache angesprochen werden. Zunächst hilft man bei einer Wegbeschreibung, etwas später ist man schon in ein interessantes Gespräch vertieft. Auch die Teilnahme an Native-Speaker-Treffen kann hilfreich sein. Nach ein paar Vorübungen ist es dann soweit: Das englische Telefonat ist mehr als nur ein Gestammel, die Anwesenheit von Kollegen irritiert nicht mehr beim Englischsprechen. Und wenn es darum geht, an Projekten teilzunehmen, die fließendes Englisch erfordern, ist man gern dabei!

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