Die Pizza-Connection

"Pizza ist der Renner, wenn wir uns mit mehreren abends bei jemandem zu Hause treffen, um zu spielen, DVDs zu sehen oder einfach nur zu quatschen. Der Pizzadienst ist immer schnell angerufen; manchmal gibt es allerdings auch Tiefkühlpizza. Doch die Meldungen über Käse-Imitate und mit allerlei Zusätzen verlängerten Schinken wecken Zweifel an Fertigprodukten. Und manchmal trieft die Fertigpizza geradezu vor Fett, das ist auch nicht so lecker. Ob wir doch mal selber Pizza backen sollten? Aber ist das nicht schwierig mit dem Hefeteig?" – "Ja und Nein" heißt die Antwort: Ja, selbstgebackene Pizza ist einfach nicht zu übertreffen, und: Nein, Hefeteig ist super einfach herzustellen.

nach oben

Rezept

Hefeteig Grundrezept: (für ein Blech, reicht für 3 Personen)

  • 300 g Weizenmehl Type 405
  • 1 TL Kräutersalz
  • 1/3 Würfel frische Hefe
  • Gut 150 ml lauwarmes Wasser
  • Olivenöl

Mehl mit Salz in eine große Schüssel geben. Hefe in lauwarmen Wasser auflösen und beides dazugeben. Einen ordentlichen Schuss Olivenöl dazu und gründlich durchkneten. An einem warmen Ort abgedeckt stehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat. Das dauert zwischen 30 Minuten und 2 Stunden. Nochmals durchkneten und auf einem eingefetteten Backblech ausrollen.

Tipp: Wer für einen kräftigen Pizzateig Mehl der Type 1050 oder frisch gemahlenes Vollkornmehl verwenden möchte, nimmt etwas mehr Flüssigkeit und ½ Würfel Hefe. Oder er fügt noch ein Ei hinzu und nimmt entsprechend weniger Wasser. Die Zugabe von etwas Zucker oder Honig lässt den Teig leichter aufgehen. Einfach mal ausprobieren!

Belag:

  • Tomatensauce oder Tomatenmark
  • Geriebener Käse, Mozzarella
  • Tomaten, Paprika, frische Pilze in Scheiben geschnitten
  • Salami, Schinken
  • Krabben, Sardellen
  • Oliven, Kapern,
  • Zwiebeln, Knoblauch
  • Oregano, Chili

Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Am besten schon vor dem Belegen den Pizzaboden in Portionen einteilen, dann kann jeder sein Stück individuell belegen. Wer geriebenen Käse kauft, sollte unbedingt die Zutatenliste studieren, um herauszufinden, ob es sich um echten Käse oder Analogkäse aus pflanzlichen Fetten handelt. Wer gern Kochschinken auf seine Pizza legt, sollte ebenfalls Vorsicht walten lassen: Es gibt so genannten Kochschinken, der nicht aus einem gewachsenen Stück Fleisch geschnitten wurde, sondern ein Konglomerat von Fleischstücken, Wasser, Stärke-Gel und Soja-Eiweiß ist. Beim Kauf an der Fleischtheke auf jeden Fall nach der Zutatenliste fragen.

Backen: Den Backofen auf 220° C vorheizen und die Pizza 10 bis 15 Minuten backen, bis der Teig von unten hellbraun und der Käse geschmolzen und gebräunt ist. Für mehrere Freunde im Umluftofen bei 200° C mehrere Bleche gleichzeitig backen, die Backzeit verlängert sich dadurch etwas. Oder ein Backblech für vier Personen belegen und einen leckeren Salat dazu essen.

nach oben

Alternative 1:

Pizzabrot backen! Den ausgerollten Teig mit Olivenöl beträufeln, mit Kräutersalz, getrockneten Kräutern und durchgepressten Knoblauchzehen würzen. Die Backzeit verkürzt sich!

nach oben

Alternative 2:

Pizzabrötchen backen! Aus dem Teig kleine Brötchen formen, nochmals gehen lassen und backen. Brötchen backen etwas länger als Pizza. Sie sollten von oben und unten hellbraun sein und beim Anklopfen leicht hohl klingen.

nach oben

Alternative 3:

Flammkuchen backen! Den ausgerollten Pizzaboden dünn mit Crème fraîche bestreichen, darauf Schinkenwürfel und Zwiebel- oder Lauchzwiebelringe verteilen. Gehackte frische oder tief gefrorene Petersilie darüber streuen und wie Pizza backen.

nach oben

Weitere Tipps, Tests und Artikel

Blauer Schwede, Jaune de Doubs, Topinambur oder Ochsenherztomate.

Wer die grundlegenden Tricks der Food-Fotografie beherrscht, muss sich um fehlende Likes auf Facebook keine Sorgen machen. 

Laktosefreie Milch, Käse, Butter oder Kekse: Hübsch verpackt locken diese Produkte in den Supermarktregalen den Verbraucher.