Die eigene Entwicklung im Auge behalten – und Perspektiven einfordern

Nach dem ersten Jahr im Beruf ist es an der Zeit für eine erste Bestandsaufnahme: Erfüllt der Beruf und das Unternehmen deine Erwartungen? Falls nicht, solltest du dich kritisch mit deiner Situation auseinandersetzen – und zwar auf zwei Ebenen.

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Erwartungen zu hoch oder falsche Vorstellungen?

Prüfe zunächst, ob deine Erwartungen vielleicht zu hoch waren. Womöglich hattest du dir falsche Vorstellungen gemacht. Sodann mache dir Gedanken, was künftig anders laufen könnte: Gibt es Aufgaben, die du zusätzlich übernehmen könntest? Gibt es eine bald frei werdende Position, für die du wie geschaffen bist? Könnte eine qualifizierte Fortbildungsmaßnahme deine Aussichten verbessern? Je konkreter deine Vorstellungen über die Zukunft sind, desto besser.

Solchermaßen gewappnet vereinbare nun einen Gesprächstermin mit deinen Vorgesetzten oder der Personalabteilung. Habe keine Angst, ins Fettnäpfchen zu treten – in den allermeisten Fällen freuen Unternehmen sich über ehrgeizige, lernwillige und aufstiegsorientierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wenn dein Arbeitgeber im Moment beispielsweise aufgrund einer schlechten Auftragslage vielleicht nichts für dich tun kann, darfst du nach drei Monaten erneut nachfragen.

Geschieht dann immer noch nichts, bitte ihn einfach um ein Zwischenzeugnis. Für deinen Arbeitgeber ist das ein deutliches Signal, dass du dich mit Abwanderungsplänen tragen. Wenn er deine Arbeit wertschätzt und dich nicht verlieren möchte, wird er deine Bitte nach einem Zwischenzeugnis zum Anlass nehmen, sich engagierter für deine Interessen einzusetzen. Falls kein Entgegenkommen erfolgt, sollten du dann so konsequent sein, das Zwischenzeugnis für Bewerbungen einzusetzen – ein Zwischenzeugnis hat den gleichen Aussagewert wie ein Zeugnis, das nach erfolgter Beendigung des Arbeitsverhältnisses ausgestellt wird, und muss wie das Endzeugnis wohlwollend formuliert sein.

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