Arbeitszeugnis

Ein gutes Arbeitszeugnis ist der Türöffner für einen neuen Job. Deshalb solltest du darauf achten, dass dein Zeugnis keine Fallstricke oder verklausulierten Anspielungen enthält. Das Zeugnis muss laut Gesetz wohlwollende Formulierungen enthalten und darf dir keine Steine in den Berufsweg legen.

nach oben

Bitte möglichst sofort

Grundsätzlich ist das Arbeitszeugnis zur Wahrheit verpflichtet. Vom Zeitpunkt der Kündigung an kannst du das Zeugnis verlangen. Spätestens 14 Tage nach Verlassen der Firma sollte es vorliegen. Ist das nicht der Fall, solltest du deinen Arbeitgeber schriftlich dazu auffordern, dir das Zeugnis unverzüglich zuzusenden. Kommt er dem auch nach mehrmaliger Aufforderung nicht nach, besteht die Möglichkeit vor dem Arbeitsgericht Klage einzureichen.

nach oben

Im Zweifel Rat suchen

Das kannst du übrigens auch dann tun, wenn dir der Inhalt des Zeugnisses nicht angemessen erscheint. Lasse dir mit Ihren Änderungswünschen oder dem Einfordern des Zeugnisses jedoch nicht zu lange Zeit, da der Anspruch bereits nach einem Jahr entfallen kann; außerdem benötigst du das Arbeitszeugnis für die Jobsuche.

nach oben

Er war nach Kräften bemüht

Die meisten Arbeitgeber stellen ein Zeugnis allerdings bereitwillig aus. Wenn du unsicher bist, ob das Zeugnis dir tatsächlich gerecht wird, ziehe lieber einen Fachmann aus dem Personalwesen zu Rate.

Vier Beispiele aus der Zeugnissprache:

  • „stets zu unserer vollsten Zufriedenheit“ steht für ein „sehr gut“
  • „war nach Kräften bemüht“ heißt nichts anderes als „ungenügend“
  • „im Rahmen seiner Fähigkeiten eingesetzt“ bedeutet „erfolglos“
  • „wusste sich gut zu verkaufen“ umschreibt einen rechthaberischen und wichtigtuerischen Mitarbeiter
nach oben

Weitere Tipps, Tests und Artikel

Ob Kommunikationstheorien, Anatomie, Statistik oder Rechnungswesen: In der Gruppe lässt sich oft besser lernen als alleine.

Strategien zur Vermeidung bzw. besseren Handhabung von Stresssituationen